SOOC1314 – was hat’s mir gebracht?

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Jetzt ist der SOOC1314 auch fast schon wieder rum. Am Anfang war ich ja skeptisch: Social Media und Lernen, geht das überhaupt zusammen? Wie soll sowas aussehen? Ist das nicht nur ne fixe Idee, erdacht von Leuten, die ihren Facebook-Konsum rechtfertigen wollen…?

Verfliegende Skepsis

Schon nach dem Einführungsworkshop in Dresden war mir klar: so einfach ist das Ganze nicht. Im Gegenteil, in Möglichkeiten wie MOOCs und OERs stecken jede Menge Arbeit (vielleicht sogar mehr als bei herkömmlichem „Unterricht“) und viel Herzblut.

Ich wollte den SOOC also als Herausforderung für mich selbst begreifen und entsprechend rangehen. Gleich im ersten Themenblock ging es ans Eingemachte: Lernen und Lehren 2.0: (Lern-)Theorien und Gestaltungsansätze war das Thema, und es standen einige Aufgaben zur Auswahl. Dort ist mir besonders das tolle Konnektivismus-Video von ejuba in Erinnerung geblieben. Mein Beitrag zur PLE gefällt mir nach wie vor sehr gut, auch wenn man dort sicher noch mehr in die Tiefe gehen kann. Aber ich hatte mich ja bewusst für diese Herangehensweise entschieden.

Schwer beeindruckt

Der zweite Themenblock ist mir auf mich den tiefsten und nachhaltigsten Eindruck von allen gemacht, und damit bin ich sicher nicht allein. Der Vortrag von Marius Melzer vom CCC… ehrlich, muss ich noch was dazu sagen? Also gut, weil’s so schön war: SPITZENKLASSE!!! Sein Vortrag hat bei mir ja direkt zu Konsequenzen geführt, und die Umstellung auf Linux habe ich bisher keine Sekunde bereut. Dieser Themenblock hat auch meinen wohl kreativsten Beitrag hevorgebracht, ein Gedankenexperiment: was wäre, wenn jeder bloggt?

Im zweiten Blog gab es auch noch einen zweiten Vortrag, bei dem es neben einem ersten Einstieg in OERs um die Nutzung von CC-Lizenzen ging. Die waren am Anfang für mich ganz schön verwirrend, aber mittlerweile habe ich sie so verinnerlicht, dass mir der Gedanke daran grade erst beim Kontrolllesen dieses Blogeintrags kam. Eigentlich ja ein schönes Kompliment… 😉

To be continued

Im Gegensatz dazu ist bei mir aus der Live-Session des dritten Themenblocks nicht so viel hängen geblieben, aber es war ja auch ein schweres Erbe. Der dritte Block war insofern interessant als das ich erfahren habe, dass ich mein Vater bin 😉 Aber auch inhaltlich hat es mir viel gebracht. Mit OERs hatte ich mich vorher überhaupt nicht beschäftigt, und mir war auch nicht wirklich klar, dass es sowas gibt. Aber bis letzten Oktober kannte ich ja auch keine MOOCs. OERs sind ein Thema, dass bei mir für die vorlesungsfreie Zeit nochmal auf der Agenda steht, da fühle ich mich einfach noch nicht sehr sattelfest. Aber da kann ich ja glücklicherweise auch nochmal auf die Materialien aus dem SOOC zurückgreifen.

Und im letzten Block? Der Vortrag war spannend, weil ich mich dieses Semester in einem Seminar von Dr. Zeuner ebenfalls mit E-Portfolios beschäftige(n musste). Da war es sehr aufschlussreich zu sehen, wie weit das Ganze andernorts schon gekommen ist. Ich selbst bin ja seit diesem Semester gelinde gesagt glühend begeistert von MOOCs, E-Portfolios, sozialen Medien und Vernetzung 😉 So einen Sinneswandel hätte ich jedenfalls nicht erwartet.

Lob und … keine Kritik

Und was hat mir am besten gefallen? Da gab es einfach zu viel, um alles zu nennen. Positiv überrascht hat mich auf jeden Fall die recht enge Vernetzung der Teilnehmer untereinander, man hat recht schnell Leute gefunden, die auf einer ähnlichen Wellenlänge liegen. Und das, obwohl fast alle Teilnehmer nicht unter ihrem Klarnamen agieren. Auch die Gastgeberinnen waren immer präsent und haben immer wieder gute Anregungen gegeben. Es war auch spannend, die Meinung der anderen zu lesen, vor allem rumbelwumbels Beitrag zum Thema „Verenglischung“ hat für Wirbel gesorgt.

Kritik am SOOC kann ich kaum anbringen. Wie bereits erwähnt, war ich immer wieder positiv überrascht. Der einzige Kritikpunkt aus meiner Sicht wäre, dass der SOOC schon vorbei ist 😦

Mein Favorit

Zum Abschluss noch der Link zu meinem absoluten Lieblingsbeitrag im SOOC: And the Oscar goes to…. EJUBA 😀 Ihr tolles Hörspiel zum Thema lebenslanges Portfolio ist echt fantastisch, und die Kommentare geben das auch gut wieder. Unbedingt anhören!  Für mich ist das sozusagen das abschließende Feuerwerk 🙂

CC BY-NC-ND 2.0 by Madhan Kumar

CC BY-NC-ND 2.0
by Madhan Kumar

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Veröffentlicht am 23. Januar 2014 in SOOC1314, Themenblock IV und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 5 Kommentare.

  1. Schön, dass noch jemand so positiv über den SOOC spricht. Ich kann dir nur zustimmen. Und ich muss hier noch mal ein großes Danke da lassen für dein Lob! Deine Beiträge haben mir auch immer sehr gut gefallen^^ Vor allem dein persönliches Gedankenexperiment zum Bloggen!

    • Dankeschön! Es tut immer gut zu wissen, dass man nicht in leere Luft hinein arbeitet 😉

      • Einer der Gründe warum mir der SOOC so gefällt. Bei einer Hausarbeit hat man am Ende nur eine Note, wenn man Glück hat einen Kommentar vom Prüfer. Hier bekommt man Feedback von allen Seiten. Der wahre Motivationsschub!

  2. Nicht nur Motivation, auch Ideen ohne Ende! Ich kann für mich sagen, dass ich mittlerweile generell kreativer an Aufgaben rangehe und versuche, mal um die Ecke zu denken. Ich will auch versuchen, das Bloggen beizubehalten. Wäre irgendwie schade drum 🙂

  3. Ich werde den Fuchs auch vermissen 😦 Hat Spaß mit Dir gemacht!

    Als Gastgeber würde ich übrigens sehr gern nur noch SOOC-ähnliche Kurse machen. So direktes und ehrliches Feedback bekomme ich von meinen Studenten in den Präsenzveranstaltungen nicht. Dabei meine ich noch nicht einmal nur diese überaus positiven Rückmeldungen: auch kleinste Probleme werde einem schnell mitgeteilt und man kann schnell drauf reagieren. Vor allem im SOOC13 hat uns das geholfen, als wir selbst noch keine Erfahrung hatten. Nur hierdurch gibt es ein Portfolio-Formular und Badges, auch das FAQ war gewachsen.

    Ich wäre gern dabei, wenn Ihr Euch zum Abschluss-Workshop in Dresden live trefft und rausbekommt, wer Ihr so seid. Ich kenne das von anderen Veranstaltungen, bspw. dem EduCamp, das ist schon eine seltsame, aber meist positive Erfahrung.

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