Archiv für den Tag 17. Januar 2014

Learning Analytics und E-Portfolio – als Digitalmuffel?

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Nach einer kurzen Einstimmung machen wir beide uns also direkt wieder an die Arbeit.

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Im letzten Themenblock des SOOC1314 geht es um Methoden zur Beobachtung und Analyse digital vernetzter Lernprozesse, wie beispielsweise E-Portfolios und Learning Analytics. Unter letzterem kann ich mir irgendwie noch nichts richtig vorstellen. Ich weiß nur, dass es sich dabei um die Erfassung und Analse von Daten über Lernende und ihre Umgebung handelt. Ziele dabei sind ein besseres Verständnis vom individuellen Lernprozess und seiner Umgebung. Dies soll auch genutzt werden, um eben diesen Prozess und seine Umgebung zu verbessern.

E-Portfolios an der TU Dresden

E-Portfolios sind mir da schon vertrauter. In diesem Semester nutzt einer meiner Dozenten diese Funktion in OPAL zum Erbringen der Prüfungsleistung. Das läuft im Rahmen eines TUDfolio-Projektes und hat mich genauso positiv überrascht wie der SOOC. Ich habe ja schon an verschiedenen Stellen erwähnt, dass ich der zunehmenden Digitalisierung der Welt eher kritisch gegenüber stehe und prinzipiell damit nicht so viel anfangen kann. Dachte ich.

Die E-Portfolios auf OPAL sind eine echte Alternative, wenn auch die Funktion nicht grade intuitiv bedienbar ist. TUDfolio und allen voran Andrea helfen da aber weiter. Dafür auch von dieser Seite mal ein DANKE!

Im konkreten Fall läuft das so, dass der Dozent Portfolio-Aufgaben bereitstellt, welche per Mausklick abgeholt und anschließend bearbeitet werden können. Die Aufgabenstellungen sind dabei abhängig vom Wochenthema des Seminars. Entsprechend der Aufgabenstellung werden dann verschiedene Artefakte ins Portfolio eingebungen: Links beispielsweise oder Dokumente. Man kann auch ein eigenes Lerntagebuch anlegen, sozusagen eine Art Mini-Blog, der nur auf der Lernplattform verfügbar ist und auch dann nur an der Stelle, wo man ihn einbindet. Hier kann man über Gelesenes reflektieren oder seine eigenen Erfahrungen und Meinungen einbringen.

Nach dem Freigeben der Sammelmappe können dann andere ihre Kommentare da lassen, je nachdem, für wen man die Mappe freigegeben hat. Ob man eine bestimmte Person, eine Gruppe oder gleich alle OPAL-Nutzer wählt, muss jeder selbst von Fall zu Fall unterscheiden. Das Feedback könnte manchmal etwas umfangreicher sein, aber das liegt sicher auch daran, dass viele sich erst mit dieser Art der Aufgabenstellung anfreunden müssen.

Ist das was für mich?

Mir kam es bei meinem Lernen allerdings sehr entgegen. Ich teile mir meine Zeit lieber so ein, wie ich es brauche, ich muss mich sehr stark organisieren, um neben dem Studium alles unter einen Hut zu bekommen. Und das E-Portfolio nimmt schonmal ziemlich Druck aus der Prüfungszeit. Es ist ein gutes Gefühl, kurz vor Beginn der Prüfungen zu wissen, dass man eine Prüfungsleistung schon im Semester fertig gemacht hat.

Das läuft allerdings kontinuierlich. Man setzt sich ja im Verlauf eines Seminars meist eh mit einigen Themen intensiver auseinander. Daran ändert sich in dem Fall nichts, nur dass es als Prüfungsleistung anerkannt wird. Ich hätte am liebsten nur noch solche Seminare! Am besten gleich kombiniert mit MOOCs… Also vermutlich ein 180°-turn 🙂

Lebenslange Portfolios?

Und wie kann man nun solche Tools ganz allgemein fürs Lernen, vielleicht sogar fürs LEBENSLANGE Lernen nutzen? Portfolio-Arbeit fängt ja heute schon bei den Kleinsten an. Wie sinnvoll man das findet, muss wieder jeder selbst entscheiden. Ich sage nur soviel: ich finde Portfolios sehr sinnvoll, aber wenn die Kindergärtnerin schon für 15 Kinder welche führen muss, soll sich das auch in der Betreuung wiederspiegeln. Da sollte man mal darüber nachdenken, mehr Leute auszubilden und einzustellen und vernünftig zu bezahlen, als den immer weniger werdenden immer mehr Arbeit aufzuhalsen, wie gut und wichtig auch immer diese ist… Mehr sag ich nicht 😉

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Hello again

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Und weiter gehts…

Nach einer längeren Pause über Weihnachten und den Jahreswechsel geht es nun mit frischer Energie an den letzten Themenblock des SOOC1314. Echt?! Schon der letzte? Och menno…

Herr Fuchs scheint sich auch gut erholt zu haben, alle Knochen sind noch heil und keine Extremitäten abgefroren, sodass ich wieder auf seine Unterstützung hoffen kann. Im Urlaub hatte er zumindest seine Ruhe vor mir, ich kann und will nämlich nicht Ski fahren. Ich bin eher Typ „Winterschlaf“.

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