Archiv für den Monat Dezember 2013

SchnOERzeljagd mit Herrn Fuchs

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Nachdem ich mal Andreas Aufgabe zur SchnOERzeljagd im letzten SOOC ausprobiert habe, wollte ich das Ganze mal selbst ausprobieren. Auch ich habe LearningApp ausprobiert. Einerseits, weil ich dieses als Werkzeug überhaupt nicht kannte, und andererseits, weil mich die Vielfalt der Erstellungsmöglichkeiten beeindruckt hat. Raus gekommen ist ein relativ kurzes Rätsel, zu dem es hier oder über das Bild geht. Bildschirmfoto - 13.12.2013 - 13:21:33 Ich bin gespannt, wer es knacken kann 🙂 Wer es schafft, bekommt vielleicht einen Gruß von Herrn Fuchs 😉 Und wenn es gar nicht weitergeht, kommentiert doch einfach hier. Viel Spaß!

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Guess who’s back…

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Wer hat sich denn da in die SLUB geschlichen? Vermutlich war Herr Fuchs das Umzugschaos und nicht vorhandene Internet zu Hause leid und ist einfach in meinen Rucksack gehopst. Und ich wundere mich noch, warum der so schwer war…

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Den Einstieg in den dritten Themenblock des SOOC1314 hat er ja leider nicht mitbekommen. Aber neugierig ist er ja schon – was sind eigentlich diese OERs, von denen hier immer die Rede ist?

Dabei handelt es sich um offene Bildungsressourcen, also zum Beispiel Unterrichtsmaterial, das frei im Web zur Verfügung steht. Jeder kann darauf kostenfrei zugreifen, es vervielfältigen, und unter Umständen darf man es sogar verändern und wieder veröffentlichen. Natürlich kommen an dieser Stelle wieder die allseits beliebten CC-Lizenzen ins Spiel 😉 Die wurden ja schon im letzten Themenblock besprochen und sind hier wieder besonders wichtig, weil sie zeigen, ob ich das Material zum Beispiel verändern darf oder nicht.

Eine schöne Einführung ins Thema bietet das Video vom COER13. Darin werden auch die Merkmale und Vorteile von OERs kurz und knackig genannt. Interessant fand ich auch ein Video mit dem Titel „OER-Freie Bildung“. Beim Anschauen hat sich mir aber eine Frage gestellt: Ziel ist ja, diese Materialien allen zur Verfügung zu stellen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es grade in Entwicklungsländern – wo diese Art der Bildung ja besonders wichtig wäre – schwer ist, an die Materialien ran zu kommen, sei es mal nur technisch, weil es kaum Zugang zum Internet gibt. Vielleicht irre ich mich ja, aber ich glaube kaum, dass irgendwo im afrikanischen Nirgendwo jeder aufs Internet zugreifen kann. Andererseits nimmt die Verbreitung ja täglich zu, und die hinter den OERs stehende Idee finde ich fabelhaft!

Einen guten Einstieg, wenn man OERs sucht, bietet übrigens folgende Seite. Dort wird eine Vielzahl an Möglichkeiten aufgelistet, wie man freies Material im Internet finden kann. Herr Fuchs und ich werden uns gleich mal an die Arbeit machen, um zu sehen, was wir so schönes ausbuddeln können.

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Ich bin ein Mann. Und um die 40…. Was Google und Facebook wirklich wissen

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Ah ja, mir ist grade einiges klar geworden. Ich hab mich ja immer gefragt, warum ich beim Surfen dauernd irgendwelche nackigen Frauen und aufgemotzte Autos anglotzen muss. Heute habe ich mich durch den SOOC1314 mal selbst gestalkt.

Als erstes habe ich mir die Google-Anzeigeneinstellungen vorgenommen. Mein darauf folgender Lachanfall war mehr als herzhaft 😀

Laut Google bin ich also ein 35 bis 44 Jahre alter MANN, der auf American Football, Autos und Fahrzeuge, Smartphones, Rap, Fernsehwerbung und Tuning steht. Das wollen die aus meinen Aktivitäten bei Youtube und durch die besuchten Webseiten rausgefunden haben.

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Bitte?! Nicht nur, dass ich definitiv kein Mann bin, die 30 noch nicht ganz in greifbarer Nähe ist und ich überzeugter Busfahrer bin. Wenn ich mir meinen Verlauf bei Youtube so ansehe, erscheinen da vor allem Videos wie „Peter Alexander und Roy Black schmücken den Weihnachtsbaum“, „Dieter Hildebrandt – Reif und bekloppt (2011)“, Blitzkrieg Bop von den Ramones, diverse extra3-Songs, jede Menge Schlager aus den 20ern und 60/70ern und drumherum, Klassik, Shows von Hans Liberg, verschiedene Militärmärsche, der Titelsong von „Dad’s Army“, verschiedene Werbespots von Molson Canadian... Hey, das erklärt zumindest die „Fernsehwerbung“, daran hab ich gar nicht mehr gedacht. Die Werbespots habe ich mir angeschaut, weil wir die in einer Übung zu Kanada behandelt hatten, und die irgendwie richtig gut sind. Also, Fernsehwerbung ist genehmigt, wenn auch zähneknirschend. Sonst hat es aber wenig mit dem zu tun, was ich laut der Anzeigeneinstellung für Interessen habe.

Aber was bitte ist „Lets Play Pikmin“ ?! Oer „Sido – so wird das neue Album“? Sehr schön ist sicher auch „Verfolgungsjagd auf der Autobahn Dortmund Richtung Hamburg mit Tempo 180 kmh“… HÄ? Das alles hab ich definitiv nie angeschaut. Mir liegt nun mal gar nichts daran, irgendwelchen Idioten dabei zuzusehen, wie sie sich und andere gefährden… Mich wundert nur, dass diese vielleicht zwanzig Videos sich so auf das Profil auswirken. Ich hätte eher was in Richtung 65 – 75 Jahre alt, weiblich, Interesse an Volksmusik, Militär und Satire erwartet. Komisch. Und was diese Videos betrifft… da muss ich wohl mal mein Passwort ändern. Ich weiß genau, wer sich bei uns die Raser und Spielanleitungen ansieht 😉

Das zweite getestete Tool ist der Report über die Facebook-Daten von wolframalpha.com. Erst hab ich das nicht so richtig hinbekommen, aber nach der Registrierung hat es funktioniert – und mich erstaunt. Meine Freundesliste ist eher übersichtlich, die meisten da drauf sind eh Relikte der Vergangenheit, wirklich noch Kontakt hab ich vielleicht mit 10 Personen, großzügig geschätzt. Dank wolframalpha weiß ich jetzt aber, dass der überwiegende Teil meiner Freunde weiblich ist, wer der Älteste und Jüngste ist, ich kenne diverse Beziehungszustände, weiß, wer am weitesten entfernt wohnt (in verschiedenen Richtungen) und wie spät es da ist, wer demnächst Geburtstag hat, die häufigsten Vor- und Nachnamen, wer die meisten Freunde hat… 576?! Echt jetzt? Näääääää….

Soweit also nichts, was man nicht aus den Profilen rauslesen könnte, mit viel mehr Zeitaufwand natürlich. Aber die Grafiken sind interessant: da wird die Vernetzung aller meiner „Freunde“ untereinander angezeigt. Nach zusammengehörigen Gruppen geordnet, und farblich abgesetzt. Familie ist bei mir beispielsweise 18% und grün.

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mein von wolframalpha.com erstelltes Facebook-Freunde-Netzwerk

Aber warum packt wolframalpha meine ungarische Freundin, die ich seit einem Austausch in der 9. Klasse kenne, zu Familie? Ist jetzt ja nicht so verkehrt, aber trotzdem, welche Kriterien werden da angelegt? Oder warum taucht da der Kumpel von meinem Bruder auf? Ah, Erkenntnis: scheinbar werden alle gemeinsamen Freunde von mir und meinem Bruder als Familie gewertet. Jetzt wohne ich zwar in einem Dorf, und wenn man sich genug Mühe gibt, kann man beweisen, dass wir hier alle verwandt oder verschwägert, kurz gesagt total versippt sind. Aber meines Wissens habe ich zwar viele Verwandte, aber fast niemand ist beim Gesichtsbuch, und umgekehrt sind die dort angezeigten Familienmitglieder nur in zwei Fällen wirklich welche.

Dann wird mir noch angezeigt, wer von meinen Freunden viele bzw. wenige Freunde mit mir teilt, wer als Verbindung zwischen Gruppen von Freunden agiert und wer viele bzw. wenige Freunde hat, die ich nicht kenne. Interessant, mal sich selbst zu stalken 😉

So als Fazit bleibt, dass ich beide Tools ziemlich interessant finde, und grade die Anzeigeneinstellungen werde ich mir wohl mal öfter vornehmen, um zu sehen, ob sich da was ändert. Da ich jetzt aber nicht wirklich aktiv bei Facebook bin, ist vielleicht nicht so viel Interessantes dabei. Ich bin gespannt, wie das bei den anderen Teilnehmern aussieht. Hatten wir nicht jemanden dabei, der sich als Facebook-addicted bezeichnet hatte…? Ich würde ja gern mal so ein Netzwerk von über fünfhundert Personen sehen 😀

Zum Schluss habe ich mich mal an eine kleine Umfrage gewagt. Mich würden die Ergebnisse eures Besuchs bei den Anzeigeneinstellungen interessieren. Hat das gepasst? Oder – wie bei mir – überhaupt nicht? Ich bin neugierig! Danke, wenn ihr euch die Zeit nehmt.

Jeder bloggt…?

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5. Dezember 2038

Grade aufgestanden, schalte ich meinen PC an. Was für eine antiquierte Bezeichnung, noch aus dem letzten Jahrtausend. Das reinste Fossil. Ich öffne den Startbildschirm, mal sehen, was es so neues gibt. Als ich noch jung war, hätten wir uns nie träumen lassen, wie dominant das Internet mal werden würde. Heute besteht der Alltag aus Hablosts, halbautomatisch generierten Blogbeiträgen, die jeder Mensch der westlichen Hemisphäre absondert, und jeder ist verpflichtet, täglich eine gewisse Anzahl der Hablosts anderer Leute zu lesen.

Auf meinem Startbildschirm erscheint mein Tagespensum. Jedem sind bestimmte Personen zugeordnet, die man in der Regel nie persönlich trifft, aber im Laufe der Zeit so gut kennenlernt, als gehörten sie zur Familie. So wird gewährleistet, dass keine Informationen verloren gehen und alle Hablosts wirklich gelesen werden, statt in den unendlichen Weiten des Netzes zu verschwinden.

Vielleicht noch ein paar Worte zu den Hablosts generell: seit einigen Jahren sind sie der letzte Schrei, die Regierungen schwören darauf, und alle machen bei diesem Trend mit, mehr oder weniger freiwillig. Jeder in unserem Kulturkreis hat mittlerweile einen Optimierer im Daumengelenk, einen kleinen Chip, auf dem die wichtigsten Daten gespeichert sind, und der automatisch Nachrichten ins Hablome, die Heimumgebung der betreffenden Person, lädt. Dazu gehören beispielsweise Aufzeichnungen über Gewicht, Alter, Flüssigkeitsaufnahme, Nahrung (wann und was), Aufenthaltsort und Stimmung. Der Optimierer wird niemals abgeschaltet und die so gesendeten Daten werden von großen Unternehmen hauptsächlich zu Werbezwecken ausgewertet. Trotzdem werden sie für die Leser angezeigt.

Darüber hinaus muss man selbst täglich mindestens einen Hablost absetzen, den man relativ frei formulieren kann. Dazu spricht man einfach in die Hand, und der Optimierer übernimmt den Rest. Er gleicht auch mit früheren Posts ab und gibt eine Warnmeldung auf die holografische Brille des Träger ab, sollte dieser zu sehr von seiner früheren Meinung abweichen.

Meine Hablosts heute sind – wie immer: Joachim, ein cholerischer Müllmann; Linnea Victoria, die gerade in die Vorschule gekommen ist; Hans-Dieter-Detlef, ein pensionierter Oberstudienrat aus Bayern, Mathilda, die Hausfrau und Mutter ist; und Paul, der früher als Beamter gearbeitet hat, jetzt als einer von vielen für die Überwachung der Optimierer zuständig ist und von sich selbst konsequent in der dritten Person spricht. Vielleicht hält er sich für Caesar…

JOACHIM

Hab schon um vier mit diesem * Tag angefangen. * Müll. Und die * * produzieren täglich mehr von dem *.

 

Seit heute müssen wir * * * Sachen anziehen. Reicht ja nicht, dass wir stinken wie die *. Und überhaupt, wenn ich in das * * komme, dass sich mein Zuhause nennt, wartet die * schon mit irgendeinem * auf mich, und als Dank, dass ich das * runterwürge, ohne ihr vor die Füße zu *, darf ich abends nicht mal *. * * Welt! * * Tag! Also wie immer. […]

[Ich mag Joachims Hablosts, auch wenn sie manchmal schwer zu verstehen sind. Der Optimierer macht nämlich aus allen Schimpfwörtern, Beleidigungen und Fehlgriffen im Ton automatisch Sternchen. Dabei berücksichtigt er sogar den Kausalzusammenhang.]

HANS-DIETER-DETLEF

Am heutigen Morgen begann ich meinen Tag mit einem Spaziergang durch den verschneiten Wald, wie immer begleitet von Rudi.

Wir müssen noch Tannengrün sammeln, damit Agathe noch das tausendste Weihnachtsgesteck fertig machen kann. Sie versorgt das halbe Dorf damit. Heute morgen war die Kirche ganz schön voll. Man merkt eben, dass Weihnachten vor der Tür steht, alle besinnen sich auf einmal auf unseren Herrn. Nach dem Gottesdienst hab ich noch mit den Kindern weiter das Krippenspiel geprobt. Sie verstehen einfach nicht, warum wir an dieser Tradition festhalten. Für sie dreht sich alles nur noch um Technik, und um den Fortschritt. Wenn ich daran denke, dass ich diese Kinder jetzt unterrichten müsste! Furchtbare Vorstellung… Die meisten können noch nicht einmal einfachste Ableitungen bilden, und wenn sie

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sehen, sind sie total überfordert. Die Jugend ist einfach total verkommen. Also zu meiner Zeit hätte es so einen technischen Schickschnack wie diese Hablosts nicht gegeben, aber was will man machen. […]

MATHILDA

Ach, endlich fängt die beseelte Weihnachtszeit wieder richtig an. Die Kinder basteln in der Schule schon fleißig an Geschenken, und im Elternrat haben wir grade die Weihnachtsfeier fertig organisiert. Sogar mit Weihnachtsmann, wie früher. Mein Mann wird ja wohl dieses Jahr wieder eine gute Prämie bekommen, der Urlaub über den Jahreswechsel zum Skifahren ist schon gebucht.

 

Dieses Jahr fahren wir nach Portugal. Wenn ich dran denke, was man uns früher alles von globaler Erwärmung weismachen wollte. Der Schnee in Portugal ist jedenfalls unübertrefflich, und die Aussicht beim Wedeln auf den Atlantik grandios. Wir haben extra noch für Liese eine neue Ausrüstung gekauft, mit der alten konnte sie sich ja wirklich nicht mehr sehen lassen. […]

PAUL

Heute hat er schon wieder die ganze Technik neu konfiguriert. Alle Jahre wieder. Da hatte er in der Jugend mal einen Film gesehen: „The same procedure as every year…“ So kommt Paul sich heute auch vor. Und der neue Praktikant! Dass man das seinen Mitarbeitern überhaupt zumutet, noch dazu in der Weihnachtszeit. Paul hat natürlich das große Los gezogen: er ist für den Frischling zuständig.

 

Dabei hat er doch so viel andere wichtige Arbeit! Ohne ihn würden schließlich 0,00002 % aller aktivierten Optimierer unter Umständen nicht mehr richtig funktionieren – eine Katastrophe! Nicht auszudenken, was die Leute anstellen würden, könnten sie nicht ihren obligatorischen Hablost posten. Paul möchte darauf jedenfalls nicht verzichten. Man kann soviele Menschen damit erreichen, und man ist so wichtig. […]

LINNEA VICTORIA

Vor zwei Wochen ist ja endlich mein Optimierer freigeschaltet worden. Bevor wir hablosten dürfen, wollten die wohl erst gucken, wie wir uns in der Vorschule schlagen., Mir macht es schon Spaß. Das meiste weiß ich aber schon. Heute haben wir gelernt, welches Obst welche Farbe hat und wie es schmeckt. Das war ganz schön schwer. Ich hab noch nie eine echte Banane gesehen! Die sind schön süß. Aber der komische grüne Apfel war eklig, so sauer. Dabei sagt Mama immer, früher hat sie die immer gegessen und Äpfel sind total lecker.

 

Ich ess lieber die Vitamine, die sind wenigstens süß. Und ich muss nicht mal kauen. Maja hat mich aber wieder geärgert. Die ist so *. Sie sagt, in ihrem Hablost schreibt sie immer über mich, aber ich kann es ja nicht lesen, weil ich ihr nicht zugeteilt bin. Das ist gemein. Wenn die so weitermacht, sag ichs Augustus Maximus, der arbeitet bei HABLOG, und der kann in alle Hablosts. Da wird sie schon sehen, was passiert, wenn auf einmal die Hablizei kommt, weil sie beim hablosten geschwindelt hat. […]

So verbringe ich meinen Tag mit mir total fremdem Menschen. Ich sehe oder höre nichts von ihnen, nie. Ich lese nur ihre Äußerungen. Jeder von uns macht genau das: Hablosts lesen. Mit anderen Menschen kommen wir kaum noch in Kontakt, höchstens zufällig. Weniger lesen müssen nur ein paar Leute, die in der Forschung arbeiten, und einige , die für die Versorgung der Menschen zuständig sind. Aber Nahrung besteht mittlerweile aus gepressten Kügelchen, die satt machen und ausgewogen sind. So genannte „Zivilisationskrankheiten“ wie Diabetes mellitus sind heutzutage gänzlich unbekannt überall dort, wo wir schon erfolgreich missioniert haben. Und wenn wir erst alle Menschen überzeugt haben, muss niemand mehr hungern und…

RRRRRRIIIIIIIIIIINNNNNNNNGGGGGGG! Reißt mich der Wecker aus dem Schlaf. Vorsichtig schaue ich auf mein Handydisplay. Da steht es ja: 5:30, 6. Dezember 2013. Ich muss noch Nikolaus spielen! Hablosts? Was für ein Quatsch! Was ich da bloß wieder geträumt hab….

 

Ganz ehrlich? Ich kann mir nicht vorstellen, wie es aussehen soll, wenn jeder, wirklich jeder bloggt. Das gibt doch ein einziges Chaos. Ich merke ja, wie viel Zeit ich regelmäßig vor der Kiste hier hocke, um meine Posts zu verfassen. Zugegeben, die sind nicht grade kurz. Aber trotzdem. Klar, ich kann mir gut vorstellen, dass Bloggen immer wichtiger wird, gerade weil Vernetzung nicht mehr nur interdisziplinär Sinn macht. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Bedeutung im Berufsleben zunimmt. Jean Pol schrieb in seinem Beitrag zur Blogparade im letzten SOOC, er blogge, weil er so ein viel breiteres Publikum erreicht, um seine Ideen zu verbreiten. Das klingt für mich logisch. Aber ich will um Gotteswillen nicht überall im Internet über Blogs stolpern müssen, in denen alle möglichen Leute ihr Privatleben blank ziehen.

Und so als kurzes Fazit? Professionelle Netzwerke von Gleichgesinnten, zum Gedankenaustausch, zur Anregung, allgemein Vernetzung? Aber ja! Nur bitte, bitte keine stumpfe Befriedigung des eigenen Geltungsbedürfnisses auf virtuellem Wege. Und ersr recht kein Zwang, das alles auch noch zu lesen 😉